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Akupunktur

Akupunktur ist eine der ältesten Therapieformen der Welt.
Tatsächlich gibt es die Akupunktur und die Chinesische Medizin schon weit über 2000 Jahre.
Heute zählt sie in Deutschland und weltweit zu den beliebtesten Therapieformen. Denn Akupunktur heilt und nimmt den Schmerz, und das - bei fachgerechter Anwendung – nahezu ohne Nebenwirkung.
Akupunktur ist weit mehr als eine Schmerztherapie - sie hilft bei einer Vielzahl von Erkrankungen. Gerade bei chronischen Erkrankungen führt sie häufig zur Heilung.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) umfasst – neben Diätetik, Phytotherapie und Moxatherapie – vor allem die Akupunktur, die jahrtausendealte chinesische Heilkunst. Sie verkörpert chinesische Weisheit pur: Altchinesische Zeichnungen zeigen Menschen mit 14 Linien, den so genannten Meridianen. In diesen Meridianen fließt Qi, die Lebensenergie. Qi tritt an vielen hundert Punkten an die Körperoberfläche. werden in diese Akupunkturpunkte die Nadeln eingebracht beginnt die schmerzlindernde und vor allem heilende Wirkung – und das nicht nur bei Kreuzschmerz, Allergie und Arthrose, sondern bei vielen anderen Erkrankungen, die sich mit der herkömmlichen Medizin nicht immer erfolgreich behandeln lassen.

Was im Moment des Einstichs im Körper vor sich geht, erklären Wissenschaftler so: Chemische Überträgersubstanzen werden freigesetzt, die so genannten Neurotransmitter. Sie sind in der Lage, die Schmerzzentren in Rückenmark und Gehirn zu modulieren und das Wachstum von gesunden Zellen, gerade auch bei chronischen Erkrankungen, wieder anzuregen.

Akupunkturformen

Körperakupunktur

Die am häufigsten angewandte Form der Akupunktur ist die Körperakupunktur, bei der äußere und innere Organe über Punkte auf Energiebahnen (Meridiane), die Organe und Organsysteme miteinander verbinden, beeinflusst werden.

Zunächst werden diese Punkte anhand von anatomischen Beschreibungen aufgesucht und auf Druckschmerzhaftigkeit überprüft. Eine Schmerzhaftigkeit spricht für eine energetische Unausgewogenheit. Durch eine bestimmte Technik werden dann an verschiedenen Akupunkturpunkten die Nadeln eingestochen.

Die Nadeln verbleiben 20 bis 30 Minuten je nach Krankheitsbild.

Schröpfen

Die Therapie mit Schröpfgläsern ist eine alte Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin. Eingesetzt werden Schröpfgläser, um das Qi (die Lebensenergie) bei Verspannungen und Entzündungen der Muskeln, Sehnen und auch der Organe wieder in Bewegung zu bringen. Patienten empfinden eine Schröpftherapie – besonders eine Schröpfmassage mit ätherischen Ölen – meist als sehr angenehm. Chronische Schulter- und Nackenschmerzen, Kreuzschmerzen, aber auch eine Blasenentzündung sind typische Erkrankungen für die Schröpftherapie.

Moxibustion

Bei der Moxibustion, einer traditionelle Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin, erwärmt der Arzt Akupunkturpunkte, Meridiane oder Körperareale mit erhitztem Beifußkraut. Moxibustion wird eingesetzt bei Erkrankungen, die mit einem Kältegefühl einhergehen, oder die sich bei Kälte oder feuchtem Wette verschlechtern – hierzu gehören zum Beispiel chronische Rückenschmerzen, Gelenkverschleiß oder auch allgemeine Erschöpfungszustände. Moxibustion kann nach Anleitung des Arztes auch zu Hause selbst oder durch den Partner durchgeführt werden.

Ohrakupunktur

Bei der Ohrakupunktur ist jeder Stelle und jedem Organ des Körpers ein Punkt an der Oberfläche des Ohres zugeordnet. Bei der Erkrankung eines Organs verändert der entsprechende Punkt an der Ohrmuschel seine Eigenschaften und ist für den geübten Arzt durch feine Untersuchungstechniken des Ohres auffindbar. Über diese Ohrpunkte kann der gesamte Körper mit all seinen Funktionen behandelt werden.

Die Ohrakupunktur ist besonders bei Suchterkrankungen (z.B. Nikotin- und Esssucht) und bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates einsetzbar. Sie kann mit vielen anderen Therapieverfahren kombiniert werden.

Yamamoto New Scalp Acupuncture

Die Yamamoto New Scalp Acupuncture - kurz YNSA genannt - wurde von dem japanischen Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto zur Behandlung von neurologische Erkrankungen und Schmerzerkrankungen entwickelt. Bestimmte Projektionsareale am Kopf, so genannte Somatotope werden zur Behandlung von Schlaganfall, Störungen in Folge von Hirnverletzungen oder chronischen Schmerzen eingesetzt. Sehrgut wirkt sie bei akuten schmerzen, z.B. Migräneanfällen. Zusätzlich ergibt das Abtasten spezieller Hals- und Bauchzonen Hinweise auf energetische Blockaden und deren Therapiemöglichkeit. Eine erfolgreiche YNSA-Therapie führt meist zu einer sofortigen Besserung der Beschwerden.

Akupunktur heilt und nimmt den Schmerz bei

Inneren Erkrankungen

Funktionelle Herzerkrankungen
Asthma und Bronchitis
Zahlfleischentzündungen
Magenschleimhautentzündungen
Funktionelle Magen- und Darmerkrankungen
Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa
Durchblutungsstörungen
Entzündungen der Blase
Neigung zu Erkältungskrankheiten

Orthopädischen Erkrankungen

Nackenschmerz und Nackensteife (z.B. nach Schleudertrauma)
Schulterschmerz und Schultersteife
Schulter-Arm-Schmerz
Tennisarm, Golferarm
Erkrankungen der Sehnen
Überbein (z.B. an der Hand)
Chronischer Kreuzschmerz
Hexenschuss (Lumbalgie)
Ischialgie (auch bei Bandscheibenschaden)
Arthroseschmerz
Sprunggelenks- und Fersenschmerz
Sportler-Erkrankungen
Arthroseschmerz

Kontakt

Dr. med. Stefan Kurz
Nahestraße 47
55593 Rüdesheim

Telefon +49 (0) 671 - 9 21 24 21
Fax +49 (0) 671 - 9 21 24 62
E-Mail info@praxis-dr-kurz.de

Sprechzeiten

Vormittags

Die Praxis ist von Montag – Freitag von 07:30 – 12:00 Uhr geöffnet.

Offene Sprechstunde für akute Erkrankungen (ohne Terminvergabe):
07:30 – 10:30 Uhr

Terminsprechstunde vormittags:
10:30 – 12:00 Uhr

Nachmittags

Terminsprechstunde nach vorheriger Anmeldung:

Dienstag: 15:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag: 16:00 – 18:00 Uhr

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